Schulterbeschwerden – wenn jede Bewegung schmerzt
Die Schulter ist unser beweglichstes Gelenk – und gleichzeitig besonders anfällig für Verletzungen, Reizungen und Verschleiß. Ob beim Heben, Drehen oder Liegen auf der betroffenen Seite: Schulterbeschwerden können alltägliche Aktivitäten erheblich einschränken und führen oft zu einem schleichenden Verlust von Kraft, Beweglichkeit und Lebensqualität.
In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn gehen wir Ihren Schulterschmerzen auf den Grund. Mit einer präzisen klinischen und bildgebenden Diagnostik, modernen konservativen Therapien wie Stoßwelle oder PRP und bei Bedarf auch arthroskopischen Eingriffen helfen wir Ihnen, Ihre Schulterfunktion zurückzugewinnen – individuell, nachhaltig und mit Blick auf den Gelenkerhalt.
Impingement-Syndrom der Schulter
– moderne Therapien für eine freie Schulter
Wenn alltägliche Bewegungen schmerzen, das Heben des Arms zur Qual wird und der Nachtschlaf gestört ist, kann ein sogenanntes Schulter-Impingement die Ursache sein. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn – nördlich von Hamburg – sind wir auf gelenkerhaltende Therapien der Schulter spezialisiert. Unser Ziel: Schmerzfreiheit, Beweglichkeit und volle Schulterfunktion – ohne unnötige Operation.
Was ist ein Impingement der Schulter?
Beim Impingement-Syndrom (Engpass-Syndrom) kommt es zu einer Einengung zwischen dem Schulterdach und dem Oberarmkopf, wodurch Sehnen und Schleimbeutel gereizt werden – insbesondere die Sehne des Musculus supraspinatus. Wird dieser Zustand nicht behandelt, kann er zu chronischen Entzündungen oder Sehnenschäden führen.
Typische Beschwerden:
- Schmerzen beim Heben oder Abspreizen des Arms
- Nachtschmerzen, v. a. beim Liegen auf der betroffenen Seite
- Kraftverlust im Arm
- Schnappen oder Reiben bei Bewegung
- Einschränkungen beim Sport und im Alltag
Ursachen:
- Überkopfbelastungen (z. B. beim Sport oder im Beruf)
- Alterungsbedingte Sehnenveränderungen
- Enges Schulterdach (akromiale Formvariante)
- Arthrose des Schultereck-Gelenkes
- Fehlhaltungen oder muskuläre Dysbalancen
- Verkalkungen oder Schleimbeutelentzündungen
Unsere Behandlung – individuell, biologisch, hochmodern
In unserer Praxis kombinieren wir moderne Bildgebung (Ultraschall, MRT) mit klinischer Untersuchung, um Ihr Impingement präzise zu beurteilen. Die Behandlung erfolgt stufenweise – von konservativ-biologisch bis minimalinvasiv-chirurgisch, je nach Schweregrad und individueller Belastung.
Stoßwellentherapie – gezielte Reiztherapie mit Tiefenwirkung
Die fokussierte Stoßwellentherapie hat sich beim Schulter-Impingement – insbesondere bei chronischen Sehnenreizungen oder begleitender Kalkschulter – bewährt. Sie regt die Durchblutung, Zellaktivität und Selbstheilung an. Oft kann dadurch eine Operation vermieden werden. Die Behandlung erfolgt ambulant, ohne Narkose und ohne Ausfallzeit.
Biologische Injektionstherapie: PRP & SVF
Mit PRP (plättchenreichem Plasma) aus eigenem Blut können entzündete Sehnen gezielt regenerativ behandelt werden. In ausgewählten Fällen – z. B. bei Sehnendegeneration oder entzündlicher Begleitproblematik – ergänzen wir durch die SVF-Therapie (Stromal Vascular Fraction) aus körpereigenem Fettgewebe, das regenerative Stammzellen enthält.
Gezielte Physiotherapie & Training
Parallel unterstützen wir Sie mit einem auf Ihre Schulter abgestimmten Übungsprogramm, um muskuläre Dysbalancen auszugleichen und die biomechanische Führung des Schultergelenks zu optimieren. So behandeln wir nicht nur den Schmerz, sondern auch seine Ursache.
Arthroskopische Entlastung – wenn konservative Therapie nicht ausreicht
Wenn alle konservativen Maßnahmen ausgeschöpft sind, führen wir eine Schulterarthroskopie durch. Dabei werden entzündete Schleimbeutel oder knöcherne Engstellen entfernt und die Sehnengleitfläche geglättet – minimalinvasiv und gewebeschonend.
Unser Ziel: Schulterfunktion erhalten – langfristig
Wir verbinden in unserer Praxis moderne konservative Verfahren wie Stoßwelle, PRP und SVF mit präziser Diagnostik und, wenn nötig, minimalinvasiven Eingriffen. So behandeln wir effektiv, individuell und nachhaltig – für eine Schulter, die wieder mit Ihnen mithält.
Sie haben Schulterschmerzen oder ein diagnostiziertes Impingement?
Vereinbaren Sie einen Termin in unserer spezialisierten Praxis in Quickborn – wir beraten Sie umfassend und individuell.
Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
– wirksame Hilfe bei schmerzhaften Kalkablagerungen
Starke Schulterschmerzen ohne Unfall, Bewegungseinschränkungen und nächtliche Beschwerden – häufig steckt eine Kalkschulter (Tendinosis calcarea) dahinter. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bei Hamburg bieten wir Ihnen moderne, gelenkerhaltende Behandlungen – von der gezielten Stoßwellentherapie über biologische Injektionen bis hin zur arthroskopischen Kalkentfernung.
Was ist eine Kalkschulter?
Bei der Kalkschulter kommt es zu Einlagerungen von Kalziumkristallen in die Sehnen der Rotatorenmanschette, meist in die Sehne des Musculus supraspinatus. Diese Ablagerungen reizen das umliegende Gewebe und können starke Schmerzen verursachen – insbesondere bei bestimmten Armbewegungen oder nachts im Liegen.
Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt, begünstigend wirken Durchblutungsstörungen, Fehlbelastungen oder hormonelle Veränderungen.
Typische Beschwerden:
- Plötzliche oder belastungsabhängige Schulterschmerzen
- Starke Nachtschmerzen, v. a. beim Liegen auf der Schulter
- Eingeschränkte Beweglichkeit und Kraftverlust
- Schnappen, Reiben oder Blockieren bei bestimmten Bewegungen
- Bei Entzündung des Kalkherds: akuter Schmerz wie bei einer Schleimbeutelentzündung
Diagnose: Präzise und schonend
Dank moderner Bildgebung – z. B. digitalem Ultraschall in Echtzeit oder MRT – können wir die Größe, Lage und Konsistenz des Kalkdepots exakt beurteilen und die Behandlung gezielt planen.
Unsere Therapieoptionen – individuell und stufenweise
Fokussierte Stoßwellentherapie – bewährt bei der Kalkschulter
Die fokussierte extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist ein besonders effektives Verfahren bei kalkhaltigen Sehnen. Die energiereichen Impulse regen Stoffwechsel und Durchblutung an, können die Kalkdepots auflösen und die Schmerzen nachhaltig reduzieren – ohne Operation.
Behandlungsverlauf: meist 3–5 Sitzungen, ambulant und ohne Narkose.
Biologische Injektionen mit PRP oder SVF
Die PRP-Therapie (Plättchenreiches Plasma) unterstützt die Heilung und Regeneration gereizter Sehnen durch körpereigene Wachstumsfaktoren. Ergänzend setzen wir bei chronischen Entzündungen oder begleitender Sehnenschwäche auch die SVF-Therapie aus eigenem Fettgewebe ein – ein innovativer, regenerativer Ansatz.
Arthroskopische Kalkentfernung – minimalinvasiv und gezielt
Bleiben die Beschwerden bestehen oder ist der Kalkherd sehr groß, kann er in einer Schulterarthroskopie schonend entfernt werden. Dieser Eingriff erfolgt ambulant und unter Schonung der umgebenden Strukturen – meist mit rascher Schmerzfreiheit und schneller Rehabilitation.
Unser Ziel: Schmerzfreiheit, Beweglichkeit, Gelenkerhalt
Nicht jede Kalkschulter muss operiert werden. In unserer Praxis beraten wir Sie ehrlich und individuell – mit dem Ziel, Ihre Schulter möglichst schonend und dauerhaft zu entlasten.
Sie haben Schulterschmerzen oder eine Kalkschulter wurde festgestellt?
Lassen Sie sich in unserer orthopädischen Praxis in Quickborn – nahe Hamburg – professionell beraten und gezielt behandeln. Vereinbaren Sie einen Termin.
Rotatorenmanschettenruptur (Sehnenriss)
– gezielte Rekonstruktion für Ihre Schulterkraft
Plötzlich auftretender Kraftverlust im Arm, Schmerzen beim Heben oder Drehen des Arms – all das kann auf eine Rotatorenmanschettenruptur, also einen Riss der Schultersehnen, hinweisen. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bei Hamburg sind wir auf die minimalinvasive, arthroskopische Versorgung dieser Verletzung spezialisiert. Ziel ist es, Ihre Schulterfunktion, Beweglichkeit und Kraft wiederherzustellen – ergänzt durch moderne, biologische Heilungsverfahren wie PRP.
Was ist die Rotatorenmanschette?
Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Sehnen, die das Schultergelenk umschließen und stabilisieren. Sie ist verantwortlich für das aktive Heben, Drehen und Führen des Arms. Besonders häufig ist die Supraspinatussehne betroffen – entweder durch einen Unfall oder durch Verschleiß über die Jahre.
Ursachen und Risikofaktoren
- Plötzliche Überlastung oder Sturz auf den ausgestreckten Arm
- Altersbedingter Sehnenverschleiß (degenerative Ruptur)
- Wiederholte Überkopfarbeit oder sportliche Belastung
- Enges Schulterdach (Impingement-Syndrom)
- Unbehandelte Kalkschulter oder chronische Sehnenreizung
Typische Symptome bei Rotatorenmanschettenriss
- Kraftverlust beim Heben oder Drehen des Arms
- Schmerzen beim Liegen auf der betroffenen Seite
- Reiben, Schnappen oder Blockieren bei Bewegung
- Bewegungseinschränkungen im Alltag oder Beruf
- In schweren Fällen: vollständige Bewegungsunfähigkeit
Unsere Behandlung – arthroskopisch, präzise, biologisch unterstützt
Minimalinvasive arthroskopische Rekonstruktion
Bei strukturell relevanten Rissen empfehlen wir die arthroskopische Naht und Refixation der gerissenen Sehne. Hierbei wird über kleine Hautschnitte eine Kamera ins Schultergelenk eingeführt, und die Sehne mithilfe moderner Fadenanker-Technologie wieder am Knochen fixiert.
Ihre Vorteile:
- Geringes Weichteiltrauma
- Präzise Darstellung aller Gelenkstrukturen
- Zeitgemäße Nahttechniken für stabile Rekonstruktion
- Schnelle Rehabilitation mit strukturiertem Nachbehandlungsplan
PRP zur biologischen Unterstützung der Sehnenheilung
Nach der Rekonstruktion kann die PRP-Therapie (plättchenreiches Plasma) gezielt eingesetzt werden, um die Einheilung der Sehne zu fördern. Die im Blutplasma enthaltenen Wachstumsfaktoren aktivieren Zellregeneration und Heilungsprozesse – eine effektive Ergänzung, insbesondere bei älteren oder belasteten Sehnen.
Konservative Therapie – in ausgewählten Fällen sinnvoll
Bei Teilrupturen, degenerativen Veränderungen ohne akuten Kraftverlust oder bei älteren, wenig aktiven Patient:innen kann auch ein konservativer Ansatz gewählt werden. Dazu gehören:
- Physiotherapie zum Muskelaufbau und zur Bewegungsoptimierung
- Schmerz- und Entzündungsmanagement
- PRP oder SVF bei chronischen Sehnenreizungen
Wir beraten Sie ehrlich, wann eine Operation notwendig ist – und wann nicht.
Unser Ziel: Ihre Schulterfunktion langfristig sichern
Wir möchten, dass Sie Ihre Schulter wieder frei, kraftvoll und schmerzfrei bewegen können – sei es im Alltag, Beruf oder Sport. Dafür kombinieren wir in unserer Praxis in Quickborn moderne Schultereingriffe mit biologischer Medizin und strukturierter Nachsorge.
Sie haben Schmerzen, Kraftverlust oder eine Rotatorenmanschettenruptur diagnostiziert bekommen?
Lassen Sie sich bei uns in Quickborn – nahe Hamburg – umfassend beraten und behandeln. Vereinbaren Sie einen Termin.
Schulterluxation und andere
Gelenklippenriss der Schulter (Labrumläsion / SLAP-Läsion)
– wenn Stabilität verloren geht
Die Gelenklippe (Labrum) ist ein faserknorpeliger Ring, der das Schultergelenk stabilisiert. Wird sie z. B. durch einen Sturz, eine Überkopfbelastung oder eine Schulterluxation verletzt, spricht man von einer Labrumläsion – oft als SLAP-Läsion, wenn der Bizepssehnenansatz mit betroffen ist.
Typische Symptome:
- Schmerzen tief in der Schulter bei Belastung oder Rotation
- Instabilitätsgefühl („Kugel aus dem Gelenk“)
- Blockier- oder Schnappgefühl
- Nachlassende Kraft, v. a. bei Überkopfbewegungen
- Häufig bei Sportarten wie Tennis, Volleyball, Wurf- oder Kraftsport
Therapieoptionen:
Arthroskopische Labrumrefixation
- Die gerissene Gelenklippe kann über eine Schulterarthroskopie minimalinvasiv wieder befestigt werden. Dabei kommen spezielle Fadenanker zum Einsatz, die das Labrum an seiner ursprünglichen Position stabilisieren.
Biologische Unterstützung durch PRP
- Begleitend kann eine PRP-Therapie (plättchenreiches Plasma) die Einheilung des Labrumgewebes fördern – besonders bei komplexen Rissen oder kombinierter Bizepssehnenbeteiligung.
Verletzung des Bizepssehnenankers (SLAP-Läsion Typ II-IV)
– unterschätzt, aber schmerzhaft
Die lange Bizepssehne verläuft durch das Schultergelenk und ist am oberen Rand der Gelenkpfanne befestigt. Wird dieser Bizepssehnenanker abgerissen oder instabil, verursacht dies oft tief sitzende Schulterschmerzen – v. a. bei Belastung oder Rotation.
Symptome:
- Schmerzen an der Vorderseite der Schulter
- Verstärkung bei Überkopf- oder Zugbewegungen
- Schwäche beim Tragen oder Werfen
- Klick- oder Schnappgefühl in der Schulter
Therapieoptionen:
Arthroskopische Tenodese oder Refixation
- Je nach Alter, Aktivitätsniveau und Rissform erfolgt entweder eine Refixation des Ankers (bei sportlich Aktiven) oder eine Sehnenverlagerung (Tenodese) zur dauerhaften Entlastung. Beide Verfahren erfolgen minimalinvasiv arthroskopisch, mit schneller Genesung und gezielter Nachbehandlung.
PRP unterstützend bei Refixation
- Bei der Refixation kann PRP die Sehnenheilung fördern, insbesondere bei Patienten mit Risikofaktoren (z. B. Raucher, degenerative Sehnenqualität).
Schulterluxation
– wenn die Schulter zum Wiederholungstäter wird
Einmal ausgerenkt – und nie wieder wie vorher? Eine Schulterluxation, also das Ausrenken des Oberarmkopfs aus der Gelenkpfanne, ist eine häufige und schmerzhafte Verletzung – besonders bei jungen Sportlern. Ohne adäquate Therapie kann sie zu einer chronischen Instabilität führen.
Symptome nach Erstluxation:
- Plötzlicher Schmerz und Deformität
- Bewegungseinschränkung
- Häufig: sichtbare Schulterabsenkung
- Wiederholte Luxationen bei banalen Bewegungen
Therapieansatz:
Arthroskopische Stabilisierung (z. B. Bankart-Naht)
- Ist die Gelenklippe (Labrum) mit ausgerissen, wird sie über eine arthroskopische Refixation stabilisiert. Bei knöchernem Defekt oder starker Instabilität kommen zusätzliche Verfahren wie eine Laterjet-OP oder knöcherne Rekonstruktionen infrage.
Biologische Stabilisierung durch PRP
- Postoperativ kann PRP die Einheilung der rekonstruierten Strukturen beschleunigen, Entzündungen reduzieren und die Rückfallrate senken.
Unser Ziel – Stabilität, Beweglichkeit, Sicherheit
In unserer Praxis in Quickborn setzen wir bei Labrumriss, Bizepssehnenverletzung und Schulterluxation auf moderne arthroskopische Techniken – gewebeschonend, präzise und ergänzt durch biologische Verfahren, wo sinnvoll. Ziel ist es, Ihre Schulter dauerhaft stabil und voll funktionsfähig zu machen – egal ob im Alltag, Beruf oder Sport. Vereinbaren Sie einen Termin.