Ellenbogen

Schmerz im Ellenbogen und Muskel des Arms, hervorgehoben durch rote Markierung.

Ellenbogenbeschwerden – wenn Beugen, Strecken und Tragen schmerzt 

Der Ellenbogen ist ein hochkomplexes Gelenk, das Beweglichkeit und Stabilität zugleich ermöglichen muss. Ob beim Heben, Tragen oder Stützen – Beschwerden in diesem Bereich können den Alltag erheblich einschränken. Typische Ursachen sind Sehnenreizungen (z. B. Tennis- oder Golferellenbogen), Schleimbeutelentzündungen, Arthrose oder Folgen von Überlastung und Verletzung

In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn nehmen wir uns Zeit für eine gründliche Untersuchung Ihrer Ellenbogenschmerzen. Mit modernsten konservativen Verfahren – von Stoßwelle bis PRP – und einer individuellen Therapieplanung helfen wir Ihnen, wieder schmerzfrei und belastbar zu werden. 

Tennisellenbogen (Epicondylitis lateralis)

– wenn der Ellenbogen bei jeder Bewegung schmerzt 

Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens, die beim Greifen, Heben oder sogar beim Händeschütteln auftreten? Das deutet auf einen Tennisellenbogen hin – in der Fachsprache: Epicondylitis lateralis. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bieten wir Ihnen eine präzise Diagnostik und moderne, nicht-operative Therapien – für eine schnelle und nachhaltige Schmerzlinderung.

Was ist ein Tennisellenbogen? 

Der Tennisellenbogen ist eine Reizung oder Überlastung der Sehnenansätze der Unterarmstreckmuskulatur am äußeren Ellenbogenknochen (lateraler Epicondylus humeri). Auch wenn der Name vermuten lässt, dass vor allem Tennisspieler betroffen sind, tritt die Erkrankung viel häufiger bei handwerklichen Tätigkeiten, Büroarbeit oder Alltagsbelastung auf. 

Typische Symptome: 

  • Schmerzen an der äußeren Ellenbogenseite, besonders bei Belastung 
  • Druckschmerz über dem seitlichen Knochenvorsprung (Epicondylus) 
  • Schwäche beim Greifen, Halten oder Heben 
  • Beschwerden beim Drehen von Hand oder Unterarm
  • Mitunter Ausstrahlung in den Unterarm oder bis in die Hand 

Ohne gezielte Behandlung kann sich die Reizung chronifizieren – mit Einschränkungen im Alltag und Beruf. 

Ursachen und Risikofaktoren: 

  • Wiederholte, monotone Bewegungen (z. B. Tippen, Schrauben, Tragen) 
  • Überlastung der Unterarmmuskulatur
  • Fehlhaltungen oder ergonomische Probleme am Arbeitsplatz 
  • Sportarten mit hoher Armbeanspruchung (Tennis, Klettern, Rudern) 
  • Vorbestehende Schulter- oder Nackenfehlhaltungen 

Gründliche Diagnostik – für eine gezielte Therapie 

In unserer Praxis erfolgt eine strukturierte klinische Untersuchung, ggf. ergänzt durch: 

  • Sonografie (Ultraschall) zur Darstellung der Sehnenstruktur 
  • Ausschluss von Gelenkveränderungen oder Nervenbeteiligung
  • Funktionsdiagnostik zur Beurteilung von Muskelbalance und Belastungsmustern 

Behandlung – individuell, biologisch, bewegungserhaltend 

Ziel der Therapie ist es, die Entzündung zu reduzieren, die Heilung der Sehnenansätze zu fördern und die Belastung zu optimieren. In den meisten Fällen ist keine Operation notwendig. 

Unsere konservativen Therapieverfahren: 

  • Stoßwellentherapie zur Reizlinderung und Regeneration 
  • PRP-Therapie (Eigenblut) zur biologischen Heilungsunterstützung bei chronischer Reizung 
  • Manuelle Therapie und Dehnübungen zur Entlastung der Muskulatur 
  • Bandagen oder Epicondylitis-Spangen zur funktionellen Entlastung 
  • Ergonomieberatung für Arbeitsplatz oder Sporttechnik 
  • Physiotherapie zur Stabilisierung der gesamten Arm-Schulter-Achse

In unserer Praxis kombinieren wir klassische Verfahren mit modernen orthobiologischen Methoden – für nachhaltige Ergebnisse auch bei langwierigen Beschwerden. 

Wann ist eine Operation sinnvoll? 

Nur in wenigen, therapieresistenten Fällen kann eine operative Sehnenablösung mit Reinsertion oder Denervierungin Erwägung gezogen werden. Wir beraten Sie hierzu ausführlich und individuell – mit dem Ziel, invasive Eingriffe möglichst zu vermeiden. 

Schmerzfrei greifen, halten, bewegen – wir helfen bei Tennisellenbogen 

Ein Tennisellenbogen ist schmerzhaft, aber gut behandelbar – besonders, wenn frühzeitig reagiert wird. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn helfen wir Ihnen mit gezielter Diagnostik und modernen, schonenden Therapien zurück zu mehr Lebensqualität. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin

Golferellenbogen (Epicondylitis medialis)

– wenn die Innenseite des Ellenbogens schmerzt 

Ziehen oder Brennen an der Innenseite des Ellenbogens, Schmerzen beim Greifen, Heben oder beim Drehen des Unterarms? Das deutet auf einen Golferellenbogen hin – auch wenn Sie gar kein Golf spielen. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bieten wir Ihnen eine präzise Diagnostik und moderne, nicht-operative Therapien – individuell abgestimmt und auf dem neuesten Stand der orthopädischen Medizin

Was ist ein Golferellenbogen? 

Der Golferellenbogen (medizinisch: Epicondylitis medialis humeri) ist eine Überlastungsreaktion der Beugesehnenam inneren Ellenbogenvorsprung. Dabei entzünden sich die Sehnenansätze der beugenden Unterarmmuskulatur, z. B. durch wiederholte, gleichförmige Bewegungen im Alltag, Beruf oder Sport. 

Der Golferellenbogen ist das „Schwestersyndrom“ des Tennisellenbogens – betrifft aber die Innenseite und andere Muskelgruppen. 

Typische Symptome: 

  • Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens, vor allem bei Belastung 
  • Druckschmerz am medialen Epicondylus
  • Schmerzen bei Greifen, Heben, Drehen (z. B. Tür öffnen, Hand geben) 
  • Mögliche Ausstrahlung in Unterarm und Hand 
  • Gelegentlich Kraftverlust oder Missempfindungen

Ursachen und Risikofaktoren: 

  • Wiederholte Beugebewegungen des Handgelenks (z. B. bei Handwerk, Gartenarbeit, Büro) 
  • Falsche Technik beim Sport (z. B. Golf, Klettern, Rudern) 
  • Fehlstatik im Arm-Schulter-Bereich 
  • Erhöhte Muskelspannung oder Triggerpunkte
  • Vorbestehende Schulter-/Nackenprobleme oder einseitige Belastung 

Diagnostik – gezielt, differenziert, praxisnah 

Wir führen eine klinische Funktionsuntersuchung durch und prüfen Kraft, Beweglichkeit und Schmerzprovokation. Zusätzlich setzen wir bei Bedarf folgende Verfahren ein: 

  • Sonografie zur Beurteilung der Sehnenansätze 
  • MRT zur Differenzierung bei chronischen oder therapieresistenten Beschwerden 
  • Ausschluss von anderen Ursachen (z. B. Ulnarisnervenreizung) 

Behandlung – konservativ, biologisch, funktionell 

Ziel der Therapie ist es, die Sehnenreizung zu lindern, den Heilungsprozess zu aktivieren und Belastungsmuster langfristig zu optimieren. In den meisten Fällen ist keine Operation notwendig

Unsere bewährten Therapieverfahren: 

  • PRP-Therapie (Eigenblut)zur biologischen Unterstützung der Sehnenheilung 
  • Stoßwellentherapie bei chronischem Reizzustand 
  • Physiotherapie mit exzentrischem Muskeltraining
  • Manuelle Therapie, Triggerpunktbehandlung, Dehntechniken 
  • Epicondylitis-Spangen oder Bandagen zur funktionellen Entlastung 
  • Beratung zu Arbeitsplatzergonomie oder Sporttechnik

In unserer Praxis setzen wir gezielt orthobiologische Verfahren ein, um den Heilungsprozess natürlich zu fördern – auch bei langwierigen Beschwerden. 

Wann ist eine Operation sinnvoll? 

Nur bei therapieresistenter, chronischer Epicondylitis medialis kann eine operative Sehnenentlastung notwendig werden. Dabei wird das geschädigte Sehnengewebe abgetragen und die Sehne neu verankert. Wir beraten Sie umfassend und individuell – mit dem Ziel, invasive Eingriffe möglichst zu vermeiden. 

Wieder schmerzfrei greifen – wir helfen bei Golferellenbogen 

Ein Golferellenbogen kann Alltag, Beruf und Sport erheblich einschränken – muss aber kein Dauerzustand sein. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn erhalten Sie eine präzise Diagnose und eine moderne, individuelle Therapie. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin

Schleimbeutelentzündung (Bursitis olecrani) 

– wenn der Ellenbogen anschwillt und schmerzt 

Eine plötzlich auftretende, schmerzhafte Schwellung am hinteren Ellenbogen? Oft steckt eine Bursitis olecranidahinter – eine entzündliche Reizung des Schleimbeutels über dem Ellenhaken. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bieten wir Ihnen eine gezielte Abklärung und effektive, möglichst schonende Therapien – damit Reizung und Schwellung rasch zurückgehen. 

Was ist eine Bursitis olecrani? 

Der Schleimbeutel (Bursa olecrani) liegt zwischen Haut und Knochen an der Rückseite des Ellenbogens (Olecranon). Er dient als Gleitlager und schützt das Gelenk bei Druck und Bewegung. Kommt es zu einer mechanischen Überlastung, Reibung oder Infektion, kann sich der Schleimbeutel entzünden und stark anschwellen – meist begleitet von Druckschmerz und Bewegungseinschränkung. 

Typische Symptome: 

  • Weiche Schwellung am hinteren Ellenbogen
  • Druckschmerz und Spannungsgefühl 
  • Rötung, Wärme oder Überempfindlichkeit der Haut 
  • Eingeschränkte Beweglichkeit des Ellenbogens 
  • Bei bakterieller Entzündung: Fieber, starke Schmerzen, Überwärmung

Eine frühzeitige Behandlung hilft, die Entzündung zu beruhigen und Komplikationen zu vermeiden. 

Ursachen und Risikofaktoren: 

  • Mechanische Reizung durch häufiges Aufstützen (z. B. am Schreibtisch) 
  • Sportarten oder Berufe mit Druckbelastung auf den Ellenbogen
  • Sturz oder Prellung mit nachfolgendem Reizzustand 
  • Gicht oder rheumatische Erkrankungen
  • Infektiöse Ursachen durch kleine Hautverletzungen oder lokale Infektion 

Diagnostik – sorgfältig und differenziert 

In unserer orthopädischen Praxis führen wir eine gezielte Untersuchung durch, um zwischen nicht-infektiöser und bakterieller Schleimbeutelentzündung zu unterscheiden: 

  • Klinische Untersuchung (Schmerz, Bewegung, Hautveränderung) 
  • Ultraschalluntersuchung zur Darstellung der Schleimbeutelflüssigkeit 
  • Bei Verdacht auf bakterielle Infektion: ggf. Punktion und mikrobiologische Diagnostik

Behandlung – möglichst konservativ und individuell 

In den meisten Fällen lässt sich die Bursitis olecrani ohne Operation erfolgreich behandeln – vorausgesetzt, sie wird rechtzeitig erkannt. 

Konservative Therapieoptionen: 

  • Ruhigstellung und Polsterung zur Druckentlastung 
  • Kühlung zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung 
  • Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) bei Bedarf 
  • Stoßwellentherapie zur Anregung des Heilungsprozesses bei chronischer Reizung 
  • PRP-Therapie (Eigenblut) bei wiederkehrender oder chronischer Bursitis 
  • Punktion und ggf. Corticoid-Injektion, wenn medizinisch sinnvoll 

Wann ist eine Operation notwendig? 

Nur bei:

  • therapieresistenter chronischer Bursitis
  • häufigen Rezidiven
  • oder infizierter Schleimbeutelentzündung

kann eine operative Entfernung des Schleimbeutels (Bursektomie) erforderlich sein. Wir beraten Sie hierzu individuell und neutral. 

Ihr Ellenbogen in guten Händen – kompetente Behandlung in Quickborn 

Eine Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen ist meist harmlos – kann aber ohne gezielte Therapie langwierig und schmerzhaft verlaufen. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bieten wir Ihnen eine moderne Diagnostik und effektive, möglichst schonende Behandlung. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin