Diagnostik

Hochmoderne Röntgengerät im Behandlungsraum für präzise Diagnosen bei Dr. Buhs.

Fundierte Grundlage für gezielte Therapien

Eine präzise Diagnose ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn setzen wir auf moderne, schonende und leistungsstarke diagnostische Verfahren, um Beschwerden frühzeitig zu erkennen, Krankheitsverläufe exakt zu beurteilen und individuell zugeschnittene Therapien zu ermöglichen.

Ob digitale Bildgebung, funktionelle Analysen oder spezialisierte Messverfahren – wir nutzen ein breites Spektrum an diagnostischen Methoden, um Ursachen gezielt aufzudecken und Entscheidungen auf einer sicheren Basis zu treffen. Dabei stehen Effizienz, Patientenkomfort und die bestmögliche Aussagekraft im Vordergrund.

Unsere Diagnostik im Überblick:

  • Digitales Röntgen: Hochauflösende Bildgebung mit minimaler Strahlung
  • Digitale Fußdruckmessung: Analyse von Fußstatik in Echtzeit
  • Knochendichtemessung (DXA): Früherkennung von Osteoporose
  • Arthroskopie: Gelenkspiegelung zur gezielten Diagnose und Therapie

Digitales Röntgen

– Präzise Bildgebung bei minimaler Strahlenbelastung 

Schnelle Diagnostik für klare Entscheidungen 

Das digitale Röntgen ist ein zentrales Diagnoseverfahren in der Orthopädie. Es ermöglicht eine schnelle, zuverlässige Beurteilung von Knochen, Gelenken und Gelenkachsen – bei minimaler Strahlendosis und in hoher Bildqualität. 

Ob zur Abklärung von Arthrose, Frakturen, Achsenfehlstellungen, Wirbelsäulenveränderungen oder postoperativen Kontrollen: Das digitale Röntgen liefert in vielen Fällen die entscheidende Grundlage für eine zielgerichtete Therapie

In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn steht uns ein modernes, strahlungsreduziertes digitales Röntgensystem zur Verfügung. Die Bilder liegen innerhalb von Sekunden vor, können direkt auf dem Monitor gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten besprochen und bei Bedarf an weiterbehandelnde Ärzt:innen übermittelt werden. 

Was bringt digitales Röntgen für Patient:innen? 

  • Schnelle und präzise Bildgebung direkt in der Praxis 
  • Reduzierte Strahlenbelastung gegenüber konventionellem Röntgen 
  • Digitale Archivierung für Verlaufskontrollen oder OP-Planung 
  • Unmittelbare Befundbesprechung mit dem Facharzt 
  • Keine Wartezeit auf externe Bildgebung

Typische Anwendungsgebiete: 

  • Abklärung von Arthrose, Frakturen, Achsenfehlstellungen
  • Kontrolle nach Knieoperationen oder Schulter-OPs
  • Diagnostik bei Wirbelkörperveränderungen, z. B. Osteoporose 
  • OP-Planung bei Prothesen oder Umstellungsosteotomien

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Digitale Fußdruckmessung

– Analyse von Fußstatik und Gangbild 

Belastungsmessung in Echtzeit für die richtige Therapie 

Die digitale Fußdruckmessung ist ein hochmodernes Verfahren zur exakten Analyse der Belastungsverteilung unter dem Fuß im Stand und während des Gehens. Sie liefert wichtige Informationen bei Fußfehlstellungen, Beschwerden im Bereich von Sprunggelenk, Knie, Hüfte oder Rücken sowie zur Planung von individuellen Einlagenversorgungen

In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn nutzen wir ein sensorgestütztes, dynamisches Messsystem, das auf einer Druckplatte oder in speziellen Messsohlen basiert. Es erkennt exakt, wie der Fuß belastet wird, wo Druckspitzen entstehen und welche Bewegungsmuster vorliegen

Die Ergebnisse fließen direkt in die konservative Therapieplanung (z. B. Einlagen, Kinesiotape, Muskeltraining) oder die individuelle OP-Planung, z. B. bei Achskorrekturen oder Rückfußoperationen ein. 

Was bringt die digitale Fußdruckmessung für Patient:innen? 

  • Detaillierte Gang- und Belastungsanalyse
  • Früherkennung von Fehlstellungen (z. B. Knick-, Senk-, Spreizfuß) 
  • Grundlage für individuell angepasste Einlagenversorgung
  • Hilfreich bei Knie-, Hüft- und Rückenbeschwerden
  • Keine Strahlenbelastung, schmerzfreie Messung in wenigen Minuten 

Typische Anwendungsgebiete: 

  • Fußfehlstellungen wie Hallux valgus, Plattfuß oder Hohlfuß 
  • Sprunggelenksbeschwerden / chronische Instabilität 
  • Beschwerden im Bereich von Knie, Hüfte oder Rücken mit statischer Ursache 
  • Vorbereitung auf Achskorrekturen oder Umstellungsosteotomien
  • Laufschuhanalyse oder Belastungskontrolle bei Sportler:innen

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Knochendichtemessung (DXA)

– Osteoporose früh erkennen, Frakturen vermeiden 

Die Knochendichte nimmt im Alter natürlicherweise ab – doch bei Osteoporose ist dieser Prozess krankhaft beschleunigt. Die Folge: Knochenbrüche bereits bei geringer Belastung. Die DXA-Messung (Dual-Röntgen-Absorptiometrie) ist der Goldstandard zur frühzeitigen Erkennung von Knochenschwund. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bieten wir Ihnen diese präzise, risikoarme Untersuchung – fundiert, leitliniengerecht und individuell bewertet. 

Was ist eine Knochendichtemessung (DXA)? 

Die DXA-Messung bestimmt die Mineraldichte des Knochens – insbesondere an den häufig betroffenen Stellen Lendenwirbelsäule und Hüfte. Mithilfe einer niedrig dosierten Röntgenstrahlung kann exakt beurteilt werden, ob eine Osteopenie (Vorstufe) oder eine Osteoporose vorliegt – noch bevor es zu Brüchen kommt. 

Je früher Knochenschwund erkannt wird, desto besser kann er aufgehalten und behandelt werden. 

Wann ist eine DXA-Messung sinnvoll? 

Die Knochendichtemessung wird empfohlen bei: 

  • Frauen ab 50 Jahren mit Risikofaktoren (z. B. Wechseljahre, familiäre Belastung) 
  • Männern ab 60 Jahren mit Risikofaktoren 
  • Frakturen ohne adäquates Trauma (z. B. Wirbelkörper, Handgelenk, Hüfte) 
  • Langzeit-Kortisontherapie (≥ 3 Monate) 
  • Chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Diabetes, chronischer Nierenerkrankung 
  • Beurteilung einer laufenden Osteoporosetherapie (Verlaufskontrolle alle 2 Jahre) 
Hochwertige Knochendichtemessung ( DXA ) für präzise Diagnosen in der Arztpraxis Dr. Buhs.

So läuft die Untersuchung ab: 

  • Die Messung erfolgt im Liegen auf einer Untersuchungsliege 
  • Es wird jeweils die Lendenwirbelsäule und die Hüften gemessen 
  • Die Untersuchung ist schmerzfrei, dauert ca. 10–15 Minuten
  • Die Strahlenbelastung ist sehr gering (etwa 1/10 eines normalen Röntgenbilds) 
  • Sie erhalten einen ausführlichen Befund T-Score und Therapieempfehlung 

Was sagen T-Score und Z-Score? 

  • T-Score: Vergleich Ihrer Knochendichte mit dem Durchschnitt junger, gesunder Erwachsener 
  • T ≥ –1: Normal 
  • T zwischen –1 und –2,5: Osteopenie 
  • T ≤ –2,5: Osteoporose 
  • Z-Score: Vergleich mit Gleichaltrigen – v. a. bei jüngeren Patient:innen relevant 

Wichtig: Die Knochendichtemessung ist nur ein Teil der Osteoporose-Diagnostik – sie wird ergänzt durch Anamnese, Laboruntersuchungen und ggf. Bildgebung. 

Ihre Vorteile bei uns: 

  • Zertifizierte DXA-Messung nach DVO-Standards
  • Individuelle Beratung anhand Ihrer Risikofaktoren und Lebenssituation 
  • Anschluss-Therapie direkt vor Ort möglich (z. B. Vitamin D, PRP, Prolia®) 
  • Verlaufskontrollen zur Therapiekontrolle und Dokumentation 

Knochenschwund rechtzeitig erkennen – Sicherheit durch moderne DXA-Diagnostik 

Die Knochendichtemessung ist ein entscheidender Schritt, um Frakturen zu vermeiden und Mobilität zu erhalten. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bieten wir Ihnen diese Untersuchung mit höchster Sorgfalt und nach aktuellen Leitlinien. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – für ein sicheres Fundament im Leben. 

Wann ist eine DXA-Messung sinnvoll? 

Empfohlene Indikationen für eine DXA-Messung: 

Frauen: 

  • Ab 50 Jahren mit Risikofaktoren (z. B. früher Eintritt der Wechseljahre, Untergewicht, familiäre Osteoporose) 
  • Postmenopausale Frauen mit Frakturen nach geringem Trauma 

Männer: 

  • Ab 60 Jahren mit Risikofaktoren 
  • Bei klinischen Zeichen oder Frakturen, die auf Osteoporose hindeuten 

Unabhängig vom Alter: 

  • Fraktur ohne adäquates Trauma (z. B. Wirbel, Oberschenkelhals, Handgelenk) 
  • Langzeit-Kortisontherapie (≥ 7,5 mg Prednisolon täglich über ≥ 3 Monate) 
  • Chronische Erkrankungen mit Einfluss auf den Knochenstoffwechsel, z. B.: 
  • Rheumatoide Arthritis 
  • Diabetes mellitus Typ 1 
  • Chronische Niereninsuffizienz 
  • Malabsorption (z. B. Zöliakie) 
  • Essstörungen, starkes Untergewicht, Magersucht 
  • Langfristige Immobilisation, z. B. bei neurologischen Erkrankungen 
  • Geplante Osteoporose-Therapie zur Basisdiagnostik 
  • Verlaufskontrolle unter medikamentöser Osteoporosebehandlung (i. d. R. alle 2 Jahre) 

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Arthroskopie

– Gelenkspiegelung zur gezielten Diagnose und Therapie 

Minimalinvasiver Blick ins Gelenk – schonend und präzise 

Die Arthroskopie (Gelenkspiegelung) ist ein minimalinvasives Verfahren zur Beurteilung und Behandlung von Gelenkerkrankungen. Über kleinste Zugänge wird eine Kamera mit Lichtquelle in das betroffene Gelenk eingeführt – meist Knie oder Schulter –, sodass wir die Gelenkstrukturen direkt einsehen und gleichzeitig gezielt behandeln können. 

Im Vergleich zu offenen Operationen bietet die Arthroskopie deutliche Vorteile: geringere Gewebeverletzung, kürzere Heilungszeit und geringeres Komplikationsrisiko. Häufig wird sie bei Meniskusschäden, Knorpeldefekten, Bandverletzungen oder Schulterinstabilität eingesetzt. 

Im Ambulanten OP-Zentrum Dr. Salomon in Elmshorn führen wir ambulante arthroskopische Eingriffe mit langjähriger Erfahrung durch – von der Diagnose bis zur Nachsorge in einer Hand. 

Mehr zur Arthroskopie in unserer Praxis: 

  • Kniearthroskopie bei Meniskus-, Knorpel- und Kreuzbandverletzungen 
  • Schulterarthroskopie bei Impingement, Kalkschulter und Instabilität 

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Knie-OP Dr. med. Mathias Buhs