Knie

Schmerz im Kniegelenk, medizinische Behandlung durch Dr. Buhs.

Kniebeschwerden – wenn Bewegung schmerzt und Belastung zur Qual wird

Das Kniegelenk trägt uns durch den Alltag – beim Gehen, Laufen, Treppensteigen und Sport. Gleichzeitig ist es eines der am stärksten belasteten und verletzten Gelenke im menschlichen Körper. Schmerzen, Instabilität oder Bewegungseinschränkungen im Knie können viele Ursachen haben: von akuten Sportverletzungen über Knorpelschäden und Meniskusrisse bis hin zu Gelenkverschleiß (Arthrose) oder Achsfehlstellung des Beins.

 

In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bieten wir Ihnen eine moderne, präzise Diagnostik und maßgeschneiderte Therapiekonzepte – konservativ, biologisch oder operativ. Unser Ziel ist es, Ihre Kniebeschwerden gezielt zu behandeln, Ihre Mobilität zu erhalten und einen dauerhaften Gelenkerhalt zu ermöglichen – individuell und auf höchstem fachlichem Niveau.

Dr. med. Matthias Buhs - DKG Zertifizierung - Kniechirurg 2026 - 2031

Kniegelenksarthrose

– individuelle Behandlung für neue Beweglichkeit 

Wenn das Knie bei jeder Bewegung schmerzt, Treppensteigen zur Herausforderung wird und Spaziergänge kürzer werden, kann eine Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) die Ursache sein. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn – nördlich von Hamburg – setzen wir auf moderne, individuelle Therapiekonzepte, um Ihre Mobilität und Lebensqualität wiederherzustellen.

Je nach Stadium der Arthrose kombinieren wir biologische Behandlungen, gelenkerhaltende Eingriffe oder – wenn nötig – maßgefertigte und/oder pränavigierte Knieprothesen zur Rekonstruktion der natürlichen Gelenkform.

Unser Therapieansatz – individuell und stufenweise 

Wir bieten ein umfassendes Behandlungsspektrum zur gezielten Linderung der Arthrosebeschwerden – abgestimmt auf Ihr Alter, Ihre Aktivität und das Arthrosestadium:

Biologische Therapien zur Knorpelregeneration

Bei beginnender bis mäßiger Arthrose setzen wir orthobiologische Verfahren ein – wie PRP (Plättchenreiches Plasma) und die SVF-Therapie aus körpereigenem Fettgewebe. Diese Behandlungen zielen darauf ab, Entzündungen zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und den natürlichen Heilungsprozess zu aktivieren.

Korrektureingriffe bei Fehlstellung

Bei einseitiger Arthrose infolge einer Beinachsenfehlstellung (z. B. O-Bein) kann eine Umstellungsosteotomie helfen, das Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen – besonders aber nicht nur bei jüngeren Patient:innen.

Präzisionsmedizin bei fortgeschrittener Arthrose: Knieprothese mit Navigation

Ist der Knorpel stark abgenutzt, kann ein Gelenkersatz notwendig sein. Auch hier verfolgen wir einen maßgeschneiderten Ansatz:
In unserer Praxis implantieren wir moderne Knieteilprothesen (Episealer), die auf Basis Ihrer individuellen Anatomie vorab geplant und passgenau eingesetzt werden.

Die Knieprothese von Medacta – individuell für Ihr Knie entwickelt – 

Eine moderne, individuell angepasste Lösung, die sich ganz nach den natürlichen Gegebenheiten Ihres Körpers richtet.

Was macht die Medacta Knieprothese besonders?

Anders als herkömmliche Knieprothesen, die oft in standardisierten Größen gefertigt sind, verfolgt die Medacta-Prothese ein einzigartiges Konzept:

  • Individuelle Anpassung an Ihr Knie
    Durch eine exakte Analyse Ihrer persönlichen Anatomie über moderne Bildgebung wird die Prothese so für SIE gefertigt und positioniert, dass sie optimal zu Ihrem Knochenbau passt.
  • Natürliche Bewegungsabläufe
    Die Medacta-Prothese ist so konstruiert, dass sie die natürliche Biomechanik Ihres Knies bestmöglich nachahmt. Das bedeutet: ein sichereres, stabileres und „natürliches“ Gefühl beim Gehen, Treppensteigen oder Sport.
  • Weniger Knochenabtrag
    Bei der Implantation wird nur so viel Knochen wie nötig entfernt. Dadurch bleibt mehr körpereigene Substanz erhalten – ein Vorteil für die langfristige Haltbarkeit.
  • Höhere Zufriedenheit der Patienten
    Studien und klinische Erfahrungen zeigen: Patienten berichten häufig über eine schnellere Rehabilitation, mehr Stabilität und ein besseres „Kniegefühl“ im Vergleich zu Standardprothesen.
  • Langfristige Haltbarkeit
    Die präzise Anpassung und die hochwertige Verarbeitung führen zu einer besonders hohen Lebensdauer der Implantate.
Patient hält schmerzendes Knie, orthopädische Behandlung bei Dr. Buhs.

In unserer Praxis legen wir größten Wert darauf, dass Sie vor der Entscheidung für eine Knieprothese ausführlich beraten werden. Gemeinsam prüfen wir, ob die Medacta Prothese für Sie die passende Lösung ist, und begleiten Sie von der Diagnose über die Operation bis hin zur Nachsorge und Rehabilitation.

Die Medacta Knieprothese bietet ein hohes Maß an Individualisierung und trägt entscheidend dazu bei, dass sich Ihr neues Knie natürlicher anfühlt und Sie wieder aktiv am Leben teilnehmen können.

Ihr Knie in besten Händen

Ob biologische Gelenkerhaltung oder Hightech-Prothese: Wir begleiten Sie persönlich und kompetent auf dem Weg zurück zur Mobilität – mit einem klaren Fokus auf Langzeitfunktion, Schonung des Gewebes und individuelle Beweglichkeit.

Sie leiden unter Kniearthrose und suchen eine moderne, persönliche Behandlung?
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – wir nehmen uns Zeit für eine gründliche Diagnostik und eine individuell passende Therapie.

Knieverletzung (Patellaluxation)

– wenn die Kniescheibe aus der Spur gerät 

Ein plötzliches Wegschnappen der Kniescheibe, begleitet von Schmerz und Instabilität – das typische Bild einer Patellaluxation, also dem Herausspringen der Kniescheibe, ist vielen Betroffenen bekannt. Besonders junge, sportliche Menschen sind häufig betroffen. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn – nördlich von Hamburg – bieten wir Ihnen eine  zielgerichtete Diagnostik und Behandlung, mit dem Ziel: dauerhafte Stabilität und Vertrauen in Ihr Kniegelenk

Was ist eine Patellaluxation? 

Bei einer Patellaluxation springt die Kniescheibe meist nach außen aus ihrer Gleitrinne (Trochlea) – entweder durch ein akutes Trauma (z. B. beim Sport), oder weil anatomische Risikofaktoren wie ein Hochstand der Kniescheibe, eine flache Gleitrinne oder ein X-Bein bestehen. 

Die Folge können wiederkehrende Ausrenkungen, chronische Instabilität, Knorpelschäden und zunehmende Bewegungseinschränkungen sein. 

Typische Symptome 

  • Plötzliches Herausspringen der Kniescheibe 
  • Schmerzen auf der Knievorderseite 
  • Schwellung und Gelenkerguss 
  • Instabilitätsgefühl bei Drehbewegungen 
  • Angst vor erneutem Herausspringen 
  • In manchen Fällen: bleibender Knorpelschaden hinter der Kniescheibe 

Unsere Behandlung – gezielt, gelenkerhaltend, stabilisierend 

In unserer Praxis setzen wir auf eine individuelle Therapieplanung, die Ihre Anatomie, Aktivitätsniveau und Wiederholungsrisiko berücksichtigt. Ziel ist immer: Dauerhafte Stabilität mit maximalem Gelenkerhalt. 

PRP und SVF zur biologischen Heilungsunterstützung 

Nach einer erstmaligen Luxation oder bei anhaltenden Beschwerden setzen wir auf PRP-Injektionen (plättchenreiches Plasma) oder SVF-Therapie aus körpereigenem Fett. Diese Verfahren können Entzündungen reduzieren, die Heilung der Gelenkstrukturen fördern und in frühen Stadien sogar eine OP vermeiden helfen. 

Physiotherapie & funktionelles Training 

Nach einer erstmaligen Luxation – ohne wesentliche strukturelle Schäden – kann ein gezieltes Training der stabilisierenden Oberschenkelmuskulatur helfen, das Knie langfristig zu stabilisieren. Begleitend überwachen wir die Feinführung der Kniescheibe im MRT oder dynamischem Ultraschall. 

Operative Stabilisierung bei wiederholter Luxation oder anatomischen Risikofaktoren 

Kommt es wiederholt zu Patellaluxationen oder bestehen anatomische Ursachen (z. B. Patella alta, Dysplasie, erhöhtes TT-TG-Maß), empfehlen wir einen gezielten rekonstruktiven Eingriff, z. B.: 

  • MPFL-Rekonstruktion (Ersatz des inneren Patellabandes zur Stabilisierung) 
  • Tibiale Tuberositas-Versetzung (Korrektur des Kniescheibenansatzpunkts) 
  • Korrektur der X-Bein – Stellung

Unser Ziel: eine stabile Kniescheibe – dauerhaft 

Wir verbinden in unserer Praxis konservative und operative Verfahren – mit klarer Ausrichtung auf Ihre Bedürfnisse: Stabilität, Gelenkerhalt, Bewegungsfreiheit. Ob aktive Jugendliche, ambitionierte Sportler:innen oder Betroffene mit chronischer Instabilität – wir begleiten Sie mit höchster Expertise und moderner Technik. 

Sie haben eine ausgerenkte Kniescheibe oder leiden unter Instabilität im Knie?
Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis in Quickborn bei Hamburg – wir beraten Sie individuell und umfassend. 

Kniescheibenarthrose (retropatellare Arthrose) 

– wenn die Kniescheibe schmerzhaft reibt 

Treten Schmerzen beim Treppensteigen, Aufstehen oder langen Sitzen auf – besonders hinter oder unter der Kniescheibe –, dann kann eine retropatellare Arthrose die Ursache sein. Dabei handelt es sich um einen Gelenkverschleiß der Kniescheibe (Patella) und dem Oberschenkelknochen (Femur) – auch als Kniescheibenarthrose bezeichnet. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bieten wir Ihnen eine individuelle Diagnostik und zielgerichtete Therapie – mit dem Ziel, Ihre Schmerzen zu lindern und den Kniegelenkserhalt zu fördern. 

Ursachen der retropatellaren Arthrose 

Der Knorpel hinter der Kniescheibe sorgt normalerweise für ein reibungsloses Gleiten der Patella in ihrer Gleitrinne. Wird dieser Knorpel durch Fehlbelastung, Fehlstellung, Verletzungen oder chronische Überbeanspruchung geschädigt, entstehen Schmerzen, Entzündungen und zunehmende Bewegungseinschränkungen

Häufige Ursachen: 

  • Fehlstellungen (z. B. X-Beine oder Patellahochstand) 
  • Instabilität der Kniescheibe (z. B. nach Luxation) 
  • Muskelungleichgewicht (v. a. im Oberschenkel) 
  • Überlastung bei Sportarten mit Sprung- oder Beugebelastung 
  • Voroperationen oder Knorpelschäden 

Typische Symptome: 

  • Schmerzen hinter der Kniescheibe, v. a. beim Beugen, Aufstehen oder Treppensteigen 
  • Knirsch- oder Reibegeräusche beim Bewegen 
  • Anlaufschmerzen nach Ruhephasen 
  • Gefühl von Instabilität oder Blockade
  • In fortgeschrittenen Fällen: Bewegungseinschränkung und Schwellneigung 

So diagnostizieren wir Ihre Kniescheibenarthrose 

In unserer Praxis führen wir eine gezielte klinische Untersuchung, ggf. ergänzt durch: 

  • Röntgenaufnahmen in speziellen Ebenen (z. B. „sunrise view“) 
  • Kernspintomographie (MRT) zur Beurteilung von Knorpel und Bandapparat 
  • Ganganalyse und muskelfunktionelle Tests 

Ziel ist es, die genaue Lokalisation und Ausprägung des Knorpelschadens zu bestimmen und die Ursache der Fehlbelastung zu identifizieren. 

Ihre individuelle Therapie – gelenkerhaltend und gezielt 

Unsere Behandlung richtet sich nach dem Stadium der Arthrose, der Beschwerdesituation und den individuellen Belastungszielen

Konservative Therapien: 

  • Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur (insbesondere M. vastus medialis) 
  • Physiotherapie und manuelle Therapie
  • Korrektur muskulärer Dysbalancen
  • Infiltrationen mit PRP („Eigenbluttherapie“) oder SVF-Therapie
  • Stoßwellentherapie zur Reizlinderung bei Sehnenbeteiligung 
  • Orthesen oder Tapes zur Patellaführung 

Operative Maßnahmen – nur bei Versagen der konservativen Therapie:

Wir setzen bevorzugt auf biologische und gelenkerhaltende Verfahren und begleiten Sie eng durch alle Behandlungsphasen. 

Schmerzen hinter der Kniescheibe? Wir bringen Ihr Knie wieder ins Gleichgewicht 

Eine Kniescheibenarthrose ist gut behandelbar – vor allem, wenn sie früh erkannt wird. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn stehen uns moderne Diagnose- und Therapieverfahren zur Verfügung, um Ihnen wieder mehr Bewegung, Stabilität und Lebensqualität zu ermöglichen. Vereinbaren Sie einen Termin.

Knorpelschaden am Knie

– moderne Therapie für ein schmerzfreies Leben 

Ein Knorpelschaden im Knie kann Ihre Beweglichkeit stark einschränken – sei es beim Sport, im Alltag oder bei längeren Spaziergängen. Wir sind auf gelenkerhaltende Therapien am Kniegelenk spezialisiert. Ziel ist es, den Knorpel zu regenerieren und einen künstlichen Gelenkersatz möglichst lange zu vermeiden. 

Was passiert bei einem Knorpelschaden? 

Der Gelenkknorpel im Knie wirkt wie ein Stoßdämpfer zwischen Ober- und Unterschenkelknochen. Durch Verletzungen, Überlastung oder altersbedingten Verschleiß kann er beschädigt werden – die Folge sind Schmerzen, Schwellungen und Einschränkungen bei Belastung. Unbehandelt entwickelt sich daraus oft eine Arthrose. 

Typische Symptome eines Knorpelschadens im Knie 

  • Schmerzen beim Gehen, Hocken oder Treppensteigen 
  • Schwellungen und Bewegungseinschränkungen 
  • „Einklemmen“ oder Instabilitätsgefühle im Gelenk 
  • Anlaufschmerz nach Ruhephasen 

Unsere spezialisierten Therapieverfahren – individuell für Ihr Knie 

Wir bieten Ihnen moderne Verfahren zur biologischen Knorpelregeneration – immer abgestimmt auf Ausmaß des Schadens, Ihre körperliche Aktivität und Ihre persönlichen Ziele: 

Autologe Knorpelzelltransplantation (ACT) 

Hierbei werden Knorpelzellen minimalinvasiv aus dem Knie entnommen, im Labor vermehrt und in einem zweiten arthroskopischen Eingriff gezielt in den Defekt eingebracht. Die Zellen wachsen dort ein und bilden neuen, belastbaren Knorpel. Diese Methode eignet sich besonders für größere, umschriebene Knorpeldefekte bei jüngeren und aktiven Patient:innen. 

PRP-Therapie (Plättchenreiches Plasma) 

Aus Ihrem eigenen Blut wird ein hochkonzentriertes Plasma gewonnen, das entzündungshemmende und heilungsfördernde Wachstumsfaktoren enthält. Es wird direkt ins betroffene Kniegelenk injiziert und unterstützt die natürliche Regeneration des Knorpels – auch ergänzend zur ACT. 

 Fettzelltherapie (SVF-Therapie) 

Aus körpereigenem Fettgewebe (meist am Bauch oder Oberschenkel) wird die sogenannte Stromal Vascular Fraction (SVF) gewonnen – ein Zellkonzentrat mit regenerativem Potenzial. Diese biologisch aktive Therapie zielt auf nachhaltige Entzündungshemmung und Geweberegeneration und ist insbesondere bei beginnender Arthrose vielversprechend. 

Umstellungsosteotomie mit patientenspezifischen Instrumenten 

Bei Fehlstellungen (z. B. X- oder O-Bein), die den Knorpel einseitig belasten, kann eine Achskorrektur notwendig sein. Mit individuell angepassten Schablonen (PSI = patientenspezifische Instrumente) planen wir den Eingriff millimetergenau im Vorfeld. So lässt sich der Druck auf die geschädigte Knorpelzone gezielt verringern und die Haltbarkeit des Gelenks deutlich verlängern. 

Warum wir auf biologische Gelenkerhaltung setzen 

Unser Ziel ist es, Ihre natürliche Gelenkfunktion möglichst lange zu bewahren. Durch unsere Spezialisierung auf biologische Therapien, minimalinvasive Operationen und individuelle Korrektureingriffe bieten wir Ihnen moderne Lösungen – weit über die Standardbehandlung hinaus. 

Sie möchten einen Knorpelschaden am Knie behandeln lassen? 
Dann vereinbaren Sie einen Termin – wir nehmen uns Zeit für eine ausführliche Diagnostik und beraten Sie zu den besten Optionen für Knorpeltherapie in Quickborn, Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen

Meniskusschaden / Meniskusriss im Knie

– moderne Therapien für Stabilität und Beweglichkeit 

Ein Meniskusriss zählt zu den häufigsten Knieverletzungen – bei Sportler:innen ebenso wie im Alltag. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn, nördlich von Hamburg, sind wir auf gelenkerhaltende Therapien bei Meniskusverletzungen spezialisiert. Unser Ziel ist es, die natürliche Funktion Ihres Knies zu erhalten – ohne unnötige Operationen und möglichst ohne Folgeschäden wie Arthrose. 

Was ist ein Meniskusschaden? 

Im Kniegelenk befinden sich zwei Menisken – halbmondförmige Knorpelscheiben, die als Stoßdämpfer zwischen Oberschenkel- und Schienbeinknochen wirken. Sie sorgen für Stabilität, dämpfen Belastungen und schützen den Gelenkknorpel. 

Ein Meniskusriss entsteht durch akute Verletzungen (z. B. beim Sport) oder durch Abnutzung – vor allem ab dem mittleren Lebensalter. Je nach Rissform und Lokalisation kann die Verletzung starke Schmerzen verursachen oder über längere Zeit unbemerkt bleiben. 

Typische Symptome bei Meniskusschaden 

  • Schmerzen beim Beugen, Drehen oder Strecken des Knies 
  • Belastungsschmerz, z. B. beim Treppensteigen oder Gehen 
  • Schwellungen und wiederkehrende Gelenkergüsse 
  • Blockaden oder ein „Haken“ im Gelenk 
  • Instabilitätsgefühl 

Unsere Therapien – individuell und gelenkerhaltend 

In unserer Praxis setzen wir auf eine präzise Diagnostik mittels MRT und klinischer Untersuchung, um festzustellen, ob eine konservative Behandlung, ein Meniskuserhalt oder in seltenen Fällen eine Teilresektion notwendig ist. 

Biologische Unterstützung durch PRP und SVF 

Bei geeigneten Meniskusrissen kann die Eigenbluttherapie (PRP)die Heilung fördern. Hierbei werden konzentrierte Wachstumsfaktoren aus Ihrem Blut direkt ins Kniegelenk gespritzt – besonders wirksam bei degenerativen Meniskusveränderungen oder zur Nachbehandlung nach Operationen. 

Zusätzlich kann die SVF-Therapie (Stromal Vascular Fraction) aus körpereigenem Fettgewebe eingesetzt werden. Sie enthält regenerative Zellen, die entzündungshemmend und heilungsfördernd wirken – eine innovative Option bei begleitendem Knorpelschaden oder leichter Arthrose. 

Korrektur von Fehlstellungen – Umstellungsosteotomie mit PSI 

Liegt gleichzeitig eine Beinfehlstellung (z. B. O-Bein) vor, kann eine Achskorrektur notwendig sein. Mithilfe patientenspezifischer Instrumente (PSI) planen wir die Umstellung präzise im Vorfeld. Ziel ist, die Belastung auf den betroffenen Meniskus zu reduzieren und so die Langzeitfunktion des Knies zu sichern

Operative Meniskusnaht oder Teilresektion – wenn nötig, so minimalinvasiv wie möglich 

Ist der Meniskus eingerissen, aber grundsätzlich erhaltbar, führen wir eine arthroskopische Meniskusnaht durch. Nur wenn das Gewebe irreparabel geschädigt ist, wird ein kleiner Teil entfernt – immer mit dem Ziel, möglichst viel Meniskusgewebe zu bewahren. 

Gemeinsam zur besten Lösung 

Wir stimmen die Behandlung auf Ihre Lebenssituation, Ihre körperlichen Anforderungen und das genaue Verletzungsbild ab. Ob konservativ, biologisch oder operativ – wir setzen auf Erhalt vor Ersatz und begleiten Sie individuell auf dem Weg zurück zu einem belastbaren Knie. 

Haben Sie Schmerzen im Knie oder einen Meniskusschaden diagnostiziert bekommen? 
Lassen Sie sich jetzt in unserer Praxis in Quickborn – nahe Hamburg – umfassend beraten und vereinbaren Sie einen Termin.

Kreuzbandriss (vorderes/hinteres Kreuzband) 

– moderne Therapie für Stabilität und Bewegungsfreiheit 

Ein Riss des vorderen Kreuzbandes ist eine der häufigsten schweren Knieverletzungen – besonders bei sportlich aktiven Menschen. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn, nahe Hamburg, bieten wir Ihnen eine individuell abgestimmte, gelenkerhaltende Behandlung – vom gezielten Muskelaufbau bis zur modernen Kreuzbandrekonstruktion mit biologischer Unterstützung. 

Was ist das vordere Kreuzband und warum ist es so wichtig? 

Das vordere Kreuzband (VKB) stabilisiert das Kniegelenk, insbesondere bei Drehbewegungen oder abruptem Abbremsen. Bei einem Riss verliert das Knie an Stabilität – unbehandelt drohen dauerhafte Instabilität, Meniskusschäden und frühzeitiger Knorpelverschleiß bis hin zur Arthrose. 

Typische Anzeichen für einen Kreuzbandriss 

  • Plötzliches Wegknicken oder Instabilitätsgefühl 
  • Schmerzen und Schwellung unmittelbar nach dem Ereignis 
  • Gefühl von „Leere“ oder Unsicherheit beim Gehen, Springen oder Drehen 
  • Häufig: zusätzliche Begleitverletzungen (Meniskus, Knorpel, Seitenbänder) 

Unsere Therapieoptionen – individuell, präzise, biologisch unterstützt 

Konservative Therapie – bei Teilrissen oder geringer Belastung 

In Einzelfällen kann eine gezielte, muskelaufbauende Therapie ausreichend sein – vor allem bei Teilrissen oder geringem sportlichem Anspruch. Unterstützend setzen wir hier PRP oder SVF ein, um die Heilung zu fördern und Entzündungsprozesse zu regulieren. 

PRP (Plättchenreiches Plasma) & SVF (Fettzelltherapie) 

Nach einer VKB-Verletzung oder Operation kann PRP die Heilung von Band- und Knorpelstrukturen verbessern. Bei begleitenden Knorpelschäden oder anhaltenden Reizungen empfiehlt sich zusätzlich die SVF-Therapie aus eigenem Fettgewebe – reich an regenerativen Zellen mit entzündungshemmender Wirkung. 

Kreuzbandrekonstruktion mit präziser Planung und biologischer Unterstützung 

Ist eine operative Versorgung notwendig, rekonstruieren wir das Kreuzband meist mithilfe eines Sehnentransplantats. Dabei setzen wir auf patientenspezifische Operationsplanung für millimetergenaue Bohrkanäle und optimale Bandführung. 

Die Operation erfolgt minimalinvasiv (arthroskopisch) – ergänzt durch biologische Verfahren (z. B. PRP oder SVF), um die Einheilung und Funktion des Transplantats zu verbessern

Gleichzeitige Korrektur von Achs- oder Instabilitätsproblemen 

Bei kombinierter Überlastung (z. B. O-Bein oder erhöhter Schienbein-Rotation) kann zusätzlich eine Umstellungsosteotomie mit patientenspezifischen Instrumenten (PSI) sinnvoll sein – um die Belastung auf das neue Kreuzband zu optimieren und Langzeitschäden zu vermeiden

Unser Ansatz: Gelenkerhalt und individuelle Versorgung 

Ein Kreuzbandriss betrifft nicht nur das Band selbst – sondern das gesamte funktionelle System Kniegelenk. Deshalb betrachten wir jede Verletzung ganzheitlich und stimmen unsere Therapie individuell auf Ihre körperlichen Anforderungen, sportlichen Ziele und Begleitfaktoren ab. 

Sie haben sich das Kreuzband gerissen oder leiden unter Knieinstabilität? 
Vereinbaren Sie einen Termin in unserer spezialisierten Praxis in Quickborn – wir beraten Sie ausführlich zu allen Optionen zwischen konservativer Therapie und biologisch unterstützter Rekonstruktion. 

Patellaspitzensyndrom (Jumpers Knee) 

– wenn das Knie bei Belastung schmerzt 

Schmerzen an der Kniescheibenspitze beim Springen, Laufen oder Treppensteigen? Das könnte auf ein Patellaspitzensyndrom hindeuten – auch bekannt als Jumpers Knee. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn sind wir auf gelenkerhaltende Therapien und sportorthopädische Diagnostik spezialisiert. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Beschwerden nachhaltig in den Griff zu bekommen – ohne Operation, wenn möglich. 

Was ist das Patellaspitzensyndrom? 

Das Patellaspitzensyndrom ist eine chronische Reizung der Kniescheibensehne (Patellarsehne) an ihrem Ansatz an der unteren Kniescheibenspitze. Die Ursache liegt in wiederholten Mikroverletzungen durch Überlastung – typischerweise bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln, Sprüngen oder intensiver Beinarbeit. 

Besonders betroffen: Basketballer, Volleyballer, Läufer – aber auch sportlich aktive Patienten jeden Alters. 

Typische Symptome: 

  • Schmerzen an der unteren Kniescheibenspitze
  • Beschwerden bei Sprüngen, beim Bergab-Laufen oder in die Hocke gehen 
  • Anlaufschmerz zu Beginn der Belastung 
  • Druckschmerz an der Patellaspitze 
  • Später auch Schmerzen in Ruhe oder nachts möglich 

Ursachen und Risikofaktoren: 

  • Wiederholte Überlastung durch Sport oder berufliche Belastung 
  • Muskuläre Dysbalancen (v. a. Oberschenkelmuskulatur) 
  • Fehlstellungen des Beins (z. B. X-Bein) 
  • Verkürzte Sehnen- oder Muskelstrukturen 
  • Unzureichendes Aufwärmen und mangelnde Regeneration 

Moderne Diagnostik und gezielte Therapie in unserer Praxis 

Eine gezielte orthopädische Untersuchung – ggf. ergänzt durch Sonografie und/oder MRT – sichert die Diagnose. Entscheidend ist das Patellaspitzensyndrom frühzeitig zu erkennen, bevor es zu strukturellen Sehnenschäden kommt. 

Therapieoptionen – konservativ, biologisch und individuell abgestimmt 

In unserer Praxis setzen wir auf eine Kombination aus bewährten konservativen Verfahren und innovativen biologischen Therapien: 

  • Stoßwellentherapie zur Reizlinderung und Durchblutungsförderung 
  • Eigenbluttherapie (PRP) zur Förderung der Sehnenheilung 
  • SVF-Therapie (Stromavaskulärer Fettanteil) bei therapieresistenten Fällen 
  • Manuelle Therapie und gezielter Muskelaufbau
  • Funktionelles Training zur Korrektur von Bewegungs- und Belastungsfehlern 
  • Temporäre Sportpause mit stufenweiser Wiedereingliederung 

Unser Ziel: Schmerzlinderung, Erhalt der Sehne und nachhaltige Rückkehr zur Belastbarkeit – ganz ohne unnötige Operation. 

Wann ist eine Operation notwendig? 

Nur in sehr seltenen Fällen – etwa bei teilweisen Sehnenrissen oder therapieresistenter Chronifizierung – wird ein operativer Eingriff notwendig. Hierbei wird die geschädigte Sehne gesäubert und ggf. der knöcherne Ansatz geglättet. In solchen Fällen begleiten wir Sie kompetent durch Planung, Nachsorge und Rehabilitation. 

Wieder schmerzfrei bewegen – Ihr Kniespezialist in Quickborn 

Das Patellaspitzensyndrom ist gut behandelbar – vor allem, wenn frühzeitig gegengesteuert wird. Wir bieten Ihnen eine fundierte Diagnostik und innovative Therapien auf dem aktuellen Stand der Sportorthopädie. Vereinbaren Sie gern einen Termin – wir sind für Sie da. 

Bakerzyste (Aussackung der Kniekehle) 

– Schwellung und Druck in der Kniekehle? Wir helfen Ihnen gezielt weiter 

Ein Spannungsgefühl oder eine sichtbare Schwellung in der Kniekehle kann auf eine sogenannte Bakerzyste hinweisen – eine flüssigkeitsgefüllte Aussackung im Bereich des hinteren Kniegelenks. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bei Hamburg bieten wir Ihnen eine präzise Diagnostik und moderne, gelenkerhaltende Behandlungsmöglichkeiten – individuell abgestimmt auf die Ursache der Zyste. 

Was ist eine Bakerzyste? 

Eine Bakerzyste ist eine gutartige Aussackung der Kniegelenkkapsel, die sich mit Gelenkflüssigkeit füllt. Diese bildet sich meist im Bereich zwischen dem Musculus gastrocnemius (Wadenmuskel) und dem Musculus semimembranosus (hinterer Oberschenkelmuskel). Ursache ist fast immer eine vermehrte Bildung von Gelenkflüssigkeit infolge einer anderen Kniegelenkerkrankung. 

Typische Symptome: 

  • Schwellung oder Wulst in der Kniekehle, tastbar oder sichtbar 
  • Spannungsgefühl oder Druck in der Kniekehle, v. a. beim Strecken 
  • Mitunter Schmerzen, vor allem bei Bewegung 
  • In seltenen Fällen: Ausstrahlung in die Wade oder Einschränkung der Beugung 

Ursachen einer Bakerzyste: 

Eine Bakerzyste ist keine eigenständige Erkrankung, sondern Folge einer primären Gelenkveränderung, zum Beispiel: 

  • Kniearthrose
  • Meniskusschäden
  • Knorpelverletzungen oder -abbau
  • Entzündliche Prozesse (z. B. rheumatoide Arthritis) 

Wird die zugrunde liegende Ursache nicht behandelt, kann die Zyste wachsen und Beschwerden verursachen – oder im Extremfall sogar platzen und eine Entzündungsreaktion in der Wade auslösen (klinisch oft mit einer Thrombose verwechselt). 

Diagnostik – präzise und bildgestützt 

In unserer Praxis führen wir eine gründliche körperliche Untersuchung durch und ergänzen diese je nach Bedarf durch: 

  • Sonografie (Ultraschall) zur Darstellung der Zyste 
  • MRT zur Erkennung begleitender Gelenkveränderungen (z. B. Meniskusriss) 
  • Punktion in Einzelfällen zur Entlastung oder zur Ausschlussdiagnostik 

Behandlung – individuell, ursachenorientiert und gelenkerhaltend 

Die Therapie richtet sich nicht nur gegen die Zyste, sondern vor allem gegen die Ursache der vermehrten Gelenkflüssigkeit. In vielen Fällen ist keine Operation notwendig – stattdessen setzen wir auf moderne, minimalinvasive Verfahren. 

Konservative und interventionelle Therapieoptionen: 

  • Behandlung der Grunderkrankung (z. B. Meniskustherapie, Arthrosebehandlung) 
  • Entzündungshemmende Injektionen (ggf. unter Ultraschallkontrolle) 
  • PRP-Therapie (Eigenblut) zur Beruhigung des Gelenks bei chronischen Reizzuständen 
  • SVF-Therapie (bei strukturellen Knorpelproblemen) 
  • In seltenen Fällen: operative Entfernung der Zyste, insbesondere bei Komplikationen oder Wiederauftreten trotz Behandlung 

Wichtig: Eine bloße Punktion der Zyste hilft oft nur kurzfristig, wenn die Ursache im Gelenk unbehandelt bleibt. 

Schwellung in der Kniekehle? Wir finden die Ursache und behandeln gezielt. 

In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bieten wir Ihnen moderne, bildgestützte Diagnostik und eine ursachenbezogene Behandlung von Bakerzysten – individuell, schonend und nachhaltig. Vereinbaren Sie gerne einen Termin zur Abklärung Ihrer Beschwerden.