Osteoporose

Orthopädische Praxis Dr. Buhs – Krankheitsbild Osteoporose

Osteoporose

– stille Gefahr für die Knochen 

Osteoporose ist eine weit verbreitete Erkrankung des Knochens, bei der die Knochenstruktur zunehmend porös und instabil wird. Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen – häufig, ohne es zu wissen. Denn: Osteoporose entwickelt sich schleichend und bleibt oft lange unbemerkt, bis es zu Knochenbrüchen kommt. 

In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bieten wir Ihnen eine frühzeitige Erkennung durch moderne Knochendichtemessung (DXA), eine individuell abgestimmte Therapie und eine umfassende Betreuung – damit Sie auch in Zukunft sicher und aktiv durchs Leben gehen können. 

Primäre / sekundäre Osteoporose 

Osteoporose – primär oder sekundär? Wenn die Knochendichte nachlässt 

Osteoporose ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen im Alter – doch sie kann auch junge Menschen betreffen. Entscheidend für die richtige Behandlung ist die Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Osteoporose. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bieten wir Ihnen eine präzise Diagnostik, moderne Knochendichtemessung (DXA) und individuell angepasste Therapiekonzepte – für mehr Stabilität und Sicherheit. 

Was ist Osteoporose? 

Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung, bei der die Knochenmasse abnimmt und die Knochenstruktur poröser wird. Das erhöht das Risiko für Knochenbrüche, insbesondere an Wirbelsäule, Hüfte und Handgelenken – häufig schon bei alltäglicher Belastung oder nach leichten Stürzen. 

Viele Betroffene wissen lange nichts von ihrer Erkrankung – erste Anzeichen sind oft Rückenschmerzen, Größenverlust oder plötzliche Wirbelkörperfrakturen. 

Primäre Osteoporose – alters- und hormonbedingt 

Die primäre Osteoporose ist die häufigste Form und entsteht meist im höheren Lebensalter durch natürliche Veränderungen des Knochenstoffwechsels. 

Unterformen: 

  • Typ I (postmenopausal)
  • Betrifft vor allem Frauen nach den Wechseljahren 
  • Hormonmangel (Östrogen) beschleunigt den Knochenabbau 
  • Typ II (senile Osteoporose)
  • Tritt meist ab dem 70. Lebensjahr auf 
  • Durch altersbedingten Abbau von Knochenmasse bei Frauen und Männern 

Risikofaktoren: 

  • Familiäre Veranlagung 
  • Bewegungsmangel 
  • Kalzium- und Vitamin-D-Mangel 
  • Rauchen, Alkohol 
  • Untergewicht oder Fehlernährung 

Sekundäre Osteoporose – wenn eine andere Erkrankung die Knochen schwächt 

Die sekundäre Osteoporose ist Folge einer anderen Grunderkrankung oder medikamentösen Behandlung. Sie kann auch in jüngeren Jahren auftreten und wird häufig unterschätzt. 

Häufige Ursachen: 

  • Langzeitbehandlung mit Kortison
  • Endokrinologische Erkrankungen (z. B. Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus) 
  • Rheumatoide Arthritis
  • Chronische Nieren- oder Darmerkrankungen
  • Essstörungen, Mangelernährung
  • Onkologische Erkrankungen / Hormontherapien

Bei Verdacht auf eine sekundäre Osteoporose ist eine gezielte Labordiagnostik wichtig – um die Ursache zu erkennen und gezielt zu behandeln

Moderne Diagnostik in unserer Praxis – präzise und strukturiert 

Wir bieten Ihnen eine umfassende Abklärung bei Verdacht auf Osteoporose: 

  • Anamnese und Risikoprofil
  • Knochendichtemessung (DXA) – Goldstandard der Osteoporose-Diagnostik 
  • Blutuntersuchungen bei Verdacht auf sekundäre Ursachen 
  • Bildgebung (z. B. Röntgen bei Verdacht auf Frakturen oder Wirbelveränderungen) 
  • Aufnahme in das DMP-Verfahren der Gesetzlichen Krankenkassen 

Behandlung – individuell, sicher, leitliniengerecht 

Die Therapie richtet sich nach Ursache, Frakturrisiko und Knochendichte. Unser Ziel: Frakturen vermeiden, Schmerzen lindern, Lebensqualität erhalten. 

Konservative Basistherapie: 

  • Kalzium- und Vitamin-D-Substitution
  • Sturzprophylaxe und Muskeltraining 
  • Gezielte Physiotherapie und Bewegungstherapie

Medikamentöse Therapie: 

  • Bei nachgewiesener Frakturgefahr (T-Score ≤ –2,5 oder osteoporotische Fraktur) 
  • Bisphosphonate, Denosumab, Selektive Estrogenrezeptormodulatoren (SERM)
  • In ausgewählten Fällen: Anabole Therapie (z. B. Teriparatid) 
  • Regelmäßige Verlaufskontrollen und Knochendichte-Messungen

Bei sekundärer Osteoporose behandeln wir zusätzlich die zugrundeliegende Grunderkrankung – in enger Abstimmung mit Ihrem Hausarzt oder Fachspezialisten. 

Osteoporose früh erkennen – sicher und selbstbestimmt durchs Leben 

Ob altersbedingt oder sekundär verursacht: Osteoporose ist behandelbar, wenn sie frühzeitig erkannt wird. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn begleiten wir Sie kompetent durch Diagnostik, Prävention und Therapie. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin zur Knochendichtemessung und Osteoporoseberatung. 

Osteoporosebedingte Wirbelkörperfrakturen

– wenn die Wirbelsäule bricht, ohne zu stürzen 

Plötzliche Rückenschmerzen, ein „Zusammensacken“ des Oberkörpers oder ein unerklärlicher Größenverlust? Hinter diesen Symptomen kann eine osteoporosebedingte Wirbelkörperfraktur stecken – ein stiller, aber gefährlicher Bruch im Bereich der Wirbelsäule. In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn bieten wir Ihnen eine präzise Diagnostik und moderne Therapie, um Schmerzen zu lindern, Komplikationen zu vermeiden und Ihre Lebensqualität zu sichern. 

Was passiert bei einer osteoporotischen Wirbelfraktur? 

Bei fortgeschrittener Osteoporose verliert der Knochen an Festigkeit. Bereits geringe Belastungen – etwa Husten, Bücken oder das Heben einer Tasche – können dazu führen, dass ein Wirbelkörper im Bereich der Brust- oder Lendenwirbelsäule einbricht. Man spricht dabei von einer sogenannten Sinterungsfraktur

Viele Patient:innen merken zunächst gar nicht, dass ein Bruch vorliegt – Rückenschmerzen werden oft als „normale Verspannung“ fehlgedeutet. 

Typische Symptome: 

  • Akuter, plötzlich einschießender Rückenschmerz
  • Schmerzverstärkung bei Belastung oder längerem Stehen 
  • Ruheschmerz in Ruhephasen oder nachts
  • Größenverlust, Rundrücken oder „Witwenbuckel“ 
  • In fortgeschrittenen Fällen: Einschränkung der Atmung oder Verdauung durch veränderte Statik 

Risikofaktoren und Ursachen: 

  • Fortgeschrittene Osteoporose (primär oder sekundär) 
  • Unbehandelte Knochenschwäche
  • Frühere Frakturen, insbesondere an der Wirbelsäule 
  • Bewegungsmangel, Vitamin-D-Mangel, Sturzrisiko 
  • Kortisontherapie oder hormonelle Störungen 

Eine erlittene osteoporotische Fraktur erhöht das Risiko für weitere Brüche deutlich – umso wichtiger ist eine frühzeitige Behandlung. 

Diagnostik – gezielt, bildgestützt, vorausschauend 

In unserer Praxis in Quickborn untersuchen wir bei Rückenschmerzen mit Verdacht auf Wirbelfraktur gezielt: 

  • Klinische Untersuchung von Statik, Schmerzpunkten und Beweglichkeit 
  • Röntgen der Wirbelsäule – auch im Seitenvergleich zur Höhenmessung 
  • MRT/CT bei Verdacht auf akuten Bruch oder zur Unterscheidung älterer Frakturen 
  • Knochendichtemessung (DXA) zur Beurteilung des Osteoporosegrades 

Behandlung – schmerzlindernd, stabilisierend, vorbeugend 

Die Therapie richtet sich nach Schwere der Fraktur, Schmerzen und Funktionseinschränkung. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Statik zu erhalten und Folgefrakturen zu vermeiden. 

Konservative Therapie: 

  • Ruhigstellung und Entlastung in akuter Phase 
  • Spezielle Rückenorthesen zur Stabilisierung 
  • Gezielte Schmerztherapie mit stufenweisem Abbau 
  • Physiotherapie und Aufbauprogramm zur Rumpfstabilisierung 
  • Osteoporosetherapie zur Reduktion des Frakturrisikos 

Interventionelle/operative Therapie (bei bestimmten Frakturtypen): 

  • Ballonkyphoplastie oder Vertebroplastie zur Wiederaufrichtung und Stabilisierung des Wirbels (in Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren) 
  • In seltenen Fällen: operative Stabilisierung bei Instabilität oder neurologischen Ausfällen

Entscheidend ist die Kombination aus Frakturbehandlung und Osteoporosemanagement, um langfristig Sicherheit und Lebensqualität zu gewährleisten. 

Schmerzen? Größenverlust? – Wirbelkörperfrakturen erkennen und richtig behandeln 

In unserer orthopädischen Praxis in Quickborn erkennen und behandeln wir osteoporosebedingte Wirbelbrüche frühzeitig und zielgerichtet – mit moderner Diagnostik, biologischer Therapie und individueller Nachsorge. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

hier sind unsere Öffnungszeiten rund um Weihnachten und Neujahr.

23.12.2023 08:00-11:00 Uhr

30.12.2023 08:00-11:00 Uhr

Am 24.12., 27.12. und 31.12.2024 ist die Praxis geschlossen.

Wir sind ab dem 02.01.2025 wieder für Sie da.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst steht Ihnen montags, dienstags und donnerstags 18:00-8:00 Uhr am Folgetag, mittwochs und freitags von 13:00-08:00 Uhr am Folgetag sowie sonnabends, sonntags und feiertags von 8:00-8:00 Uhr unter der Telefonnummer 116117 zur Verfügung. In Notfällen wenden Sie sich bitte an den Rettungsdienst unter der 112.

Wir wünschen Ihnen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ihre Praxis Dr. Buhs